Cafe Palestine Freiburg e.V. ist ein politisch- kulturelles Forum, das über die Situation im Nahen Osten berichten, persönliche Schicksale vorstellen und namhafte Referenten zum Thema einladen möchte. Die kulturelle Vielfalt Palästinas soll durch kleine Konzerte, palästinensische Folklore, Literatur und Kunst gezeigt werden.

Mittwoch, 23. Juni 2021

Freitag, 26. Juni 2020

Aufruf zur Mahnwache NICHT IN UNSEREM NAMEN!

NICHT IN UNSEREM NAMEN!

27. Jun 2020 – 11:00 Uhr  bis 27. Jun 2020 – 16:00 Uhr , Augustinerplatz Freiburg

https://lh3.googleusercontent.com/jolB1vCJB2U5JHNpSoXUz3Y13B7Y5HI7IZiG3zmtQ3WNwGM50KcHeZqKSzr2pWh3I5CcbmZYvHl7i3z6hmb01W5VQzp_8g=s355

Informationsveranstaltung über die amerikanisch-israelischen Annexionspläne in der Westbank und ihre Folgen für die Palästinenser in den besetzten Gebieten, für die palästinensischen Araber in Israel und für jüdische Israelis

Der von US-Präsident Trump so genannte und von der israelischen Regierung ab dem 1. Juli 2020 geplante „Deal des Jahrhunderts“, die Annexion palästinensischer Gebiete im Jordantal, verletzt in eklatanter Weise das Völkerrecht und die Menschenrechte der Palästinenser, insbesondere das Recht auf Selbstbestimmung, auf Eigentum und politische Teilhabe.
Wir wollen über die Annexionspläne informieren und vermitteln, welche Folgen diese haben würden. Wir treten dabei bewusst und stringent sowohl für die gleichen Rechte für Israel wie für Palästina ein als auch für einen friedlichen, partnerschaftlichen Dialog zwischen den beiden Völkern.

Veranstalter: Forum Friedensethik der Evangelischen Landeskirche in Baden, Internationale Katholische Friedensbewegung pax christi (Diözesanverband Freiburg), Immanuel-Kant-Stiftung, Cafe Palestine Freiburg und das Freiburger Friedensforum. 

Programm: Im 30-minütigen Wechsel wird es eine Folge von Informationen, Gesprächsangeboten und Kulturdarbietungen geben, in denen wir über die Annexionspläne und deren Auswirkungen aufklären möchten. Hierzu werden u.a. literarische Texte gelesen sowie eine Impro-Performance aufgeführt werden.

Daneben wird es einen Materialtisch geben, auf dem sich Interessierte u.a. über die Stellungnahme des Ökumenischen Weltkirchenrates mit dem Rat der Kirchen des Nahen Ostens oder über die Stellungnahme des Vatikans zu den Annexionsplänen informieren können.
 

Aufruf Katholische Kirche Freiburg

Dienstag, 23. Juni 2020

Kundgebung gegen die Annexion palästinensischer Gebiete am Samstag, 27.6. ab 11 Uhr

Aufruf zu einer Kundgebung wegen der Annexion palästinensischer Gebiete  am 27. Juni 2020 in Freiburg

Die israelische Regierung erklärt einseitig gut 30% der besetzten Westbank zusätzlich zum bereits annektierten Ost-Jerusalem zu israelischem Staatsgebiet, ohne die palästinensische Autonomie-Behörde geschweige denn die palästinensischen Bewohner auch nur  gefragt zu haben. Dabei  glaubt sich die israelische Regierung legitimiert durch den so-genannten Trump-Plan ‚Deal of the Century‘ vom Januar 2020.

Die Medien haben versagt. Die Welt, d.h. auch Deutschland, ist nicht oder kaum informiert.  Deshalb findet am Samstag 27.6 am Augustinerplatz in Freiburg von 11Uhr bis 16Uhr eine Kundgebung statt. 

Veranstalter sind: Friedensforum, Pax Christi Diözesanverband Freiburg, Café Palestine, Immanuel Kant Stiftung und das Forum Friedensethik in der evangelischen Landeskirche Baden. 

Es gibt Info-Phasen, Gesprächsphasen und Kultur-Phasen während der Veranstaltung, in der 'Kulturphase' u.a. eine Performance.

Unterstützen Sie jüdische und palästinensische und israelisch-palästinensische Friedensgruppen, die gemeinsam an einem gerechten Frieden arbeiten und kommen Sie!

https://www.freiburg.paxchristi.de/meldungen/view/5874876304850944/Engagement%20wegen%20geplanter%20israelischer%20Annexionen%20des%20Westjordanlandes

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Zwei Veranstaltungen im Oktober - We Are Not Numbers - KünstlerInnen aus Gaza ----- Ilan Baruch


HERZLICHE EINLADUNG VON CAFE PALESTINE FREIBURG



„WE ARE NOT NUMBERS“ - Junge Stimmen aus Gaza

mit Malak Mattar und Basman Derawi


In englischer Sprache mit deutscher Übersetzung

Sonntag 20. Oktober 2019, 18:00 Uhr


Weltladen Gerberau
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten


Das Buch „WE ARE NOT NUMBERS“ sammelt Bilder und Gedichte von jungen Menschen aus Gaza. Sie berichten vom Leben unter der Besatzung, von den Nöten und Freuden des Alltags, von ihrer Wut und ihren Träumen.
Das Projekt wurde 2015 von der amerikanischen Journalistin Pam Bailey initiiert, die Autor*innen schreiben auf Englisch für den gleichnamigen Blog und erhalten dabei ein Mentoring durch erfahrene Journalist *innen.

Malak Mattar ist in Gaza geboren. Sie begann 2014 mit dem Malen und
lebt derzeit in Istanbul, wo sie dank eines Stipendiums studieren kann.

Basman Derawi kam im Alter von zwei Jahren nach Gaza.
Aktuell arbeitet er als Physiotherapeut für das Gesundheitsministerium.
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten



Artikel in der Neuen Züricher Zeitung



Israel nach den Wahlen

Gesprächsabend mit Ilan Baruch, ehemaliger israelischer Botschafter in Südafrika


In englischer Sprache mit deutscher Übersetzung


Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19.00 Uhr


Alte Universität, Hörsaal 1 (leider noch nicht barrierefrei) . Bertoldstr. 17 . 79098 Freiburg

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten



Ilan Baruch war 36 Jahre lang im Dienst des israelischen Außenministeriums. Zuletzt war er Botschafter Israels in Südafrika, Namibia, Botswana und Zimbabwe. Zu seinen vielen Einsätzen zählte auch die Arbeit im Team der israelischen Delegation bei den Osloer Friedensverhandlungen mit der PLO. Ilan Baruch ist seither ein überzeugter Vertreter einer Zweistaatenlösung.

Als er 2011 begriff, dass diese von der Netanjahu-Regierung nicht mehr angestrebt wird, quittierte er den Dienst und begann sein zivilgesellschaftliches Engagement. Er gründete eine NGO in Israel, die für universelle Werte, für Freiheit und Gleichheit steht.
Außerhalb Israels setzt Ilan Baruch sich dafür ein, dass Kritik an der israelischen Besatzungspolitik nicht zum Schweigen gebracht wird. Er spricht auf dieser von pax christi organisierten Vortragstour zum ersten Mal öffentlich in Deutschland


Eine Veranstaltung von Cafe Palestine Freiburg in Kooperation mit Pax Christi und dem Forum Friedensethik in der Evangelischen Landeskirche in Baden






Weitere Vorträge von Ilan Baruch.


Stuttgart
Dienstag, 22. Oktober2019, 19 Uhr
 

Haus der Katholischen Kirche, Königstraße 7, 70173 Stuttgart (Nähe Schlossplatz)
 

Eintritt frei. Spenden erbeten
 

Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Stuttgart in Kooperation mit pax christi Rottenburg-Stuttgart (Nahost- AG), Pro Ökumene in Württemberg, Freunde von Sabeel Deutschland, Dar Al-Kalima.


Berlin
Mittwoch, 23. Oktober 2019, 19 Uhr
 

Ladengalerie, Torstraße 6, 10119 Berlin (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz)
 

Moderation: Stefan Huth (jW) Eintritt: 5,00 €, ermäßigt 3,00 €
zur Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter mm@jungewelt.de oder 030 53 63 55 56
 

Eine Veranstaltung der pax christi-Nahostkommission; Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost; Nahost-AK Berlin;
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft; Magazin Melodie und Rhythmus und junge welt.


Frankfurt  
Freitag, 25. Oktober 2019, 18.00 Uhr
 

Osthafenforum im medico-Haus,(ggü. Nr. 11) Lindleystraße 15
 

Veranstalter: medico international e.V.

Samstag, 18. Mai 2019

Nicht vergessen - Morgen ist Susan Abulhawa zu Gast bei Cafe Palestine Freiburg

 

 

Lesung und Gespräch mit Susan Abulhawa

Nahrs letzter Tanz

am Montag, 20.5.19 um 20 Uhr 

Universität Freiburg, KG III, Hörsaal 3044

Eintritt 2,50 Euro


Englisch-Deutsch
 
Moderatorin: Margarete von Schwarzkopf


Deutsche Stimme:  Hatice Akyün



Susan Abulhawa

Susan Abulhawa, 1970 geboren als Kind palästinensischer Flüchtlinge, wuchs in Kuwait, Jordanien und Jerusalem auf. Als Teenager ging sie in die USA, wo sie heute gemeinsam mit ihrer Tochter lebt. Die Autorin engagiert sich für die Menschenrechte und die Lebensumstände von palästinensischen Kindern in besetzten Gebieten. Ihre Romane »Während die Welt schlief« und »Als die Sonne im Meer verschwand« sind internationale Bestseller und wurden in 28 Sprachen übersetzt.


Die Palästinenserin Nahr wird im Exil in Kuwait geboren. Sie wächst zu einer eigenwilligen, stolzen Frau heran, die den Tanz als Akt der Freiheit empfindet. Die Grenzen dieser Freiheit erlebt sie, als sie nach einer gescheiterten Ehe in einem Bordell arbeiten muss. Doch die bitteren Lektionen machen sie stärker. Selbstbewusst reist Nahr nach Palästina, wo 

IInterview mit Susan Abulhawa auf Qantara

 Verlag: Random House

 

Margarete von Schwarzkopf

Journalistin, Autorin, Redakteurin und Moderatorin.

Margarete von Schwarzkopf studierte in Bonn und Freiburg Geschichte, Alte Geschichte und englische Literaturwissenschaft. Danach arbeitete sie als Journalistin, zunächst als Dokumentarin bei der Katholischen Nachrichtenagentur, danach im Feuilleton der Tageszeitung Die Welt und seit 1984 als Redakteurin beim Norddeutschen Rundfunk in Hannover. Beim NDR 1 Hörfunk betreute sie unter anderem lange Jahre die eigene wöchentliche Literatursendung "Bücherwelt".

Margarete von Schwarzkopf ist Mitglied verschiedener Literaturjurys, moderiert zahlreiche Literaturveranstaltungen und schreibt Bücher.

Hatice Akyün

Hatice Akyün wurde 1969 in Anatolien geboren und zog 1972 mit ihrer Familie nach Duisburg. Nach einer Ausbildung zur Justizangestellten beim Amtsgericht Duisburg, begann sie ein BWL-Studium an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Parallel schrieb sie als Freie Journalistin für die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“, wo sie auch ihr Volontariat abschloss. Im Jahr 2000 zog sie nach Berlin, um als Redakteurin für die Zeitschrift „Max“ zu arbeiten. Seit 2003 ist Hatice Akyün als Journalistin, Schriftstellerin, Drehbuchautorin, Rednerin und Moderatorin tätig. 2005 erschien ihr erstes Buch „Einmal Hans mit scharfer Soße“. 2008 folgte die Fortsetzung „Ali zum Dessert“. Ihr drittes Buch „Ich küss dich, Kismet“ über ihre Auswanderung in die Türkei erschien 2013. Im gleichen Jahr wurde ihr erstes Buch für das Kino verfilmt. Ihre wöchentliche Kolumne „Meine Heimat“ erschien wöchentlich im Berliner „Tagesspiegel“, die 2015 für den renommierten Theodor-Wolff-Preis nominiert wurde.

Homepage


Montag, 25. Juni 2018

2.7.18 - Dr. Gaby Weber zeigt ihren Film "Desinformation" - Anschließend Filmgespräch in der Uni



Herzliche Einladung zum letzten Cafe Palestine Freiburg vor der Sommerpause


Desinformation - Ein Lehrstück über die erwünschte Geschichte (2015)
 
Filmvorführung und Filmgespräch mit Dr. Gaby Weber

Montag, 2.7.18, 20 Uhr, Uni Freiburg, KG I, Hörsaal 1098, Eintritt 2,50

Im Mai 1960 tauchte der SS-Offizier Adolf Eichmann plötzlich als Gefangener in Israel auf, und seitdem feiert der Mossad seine "heldenhafte Entführung". Historiker und Journalisten schrieben erst vom Geheimdienst und dann untereinander ab - anstatt selbst zu recherchieren. Ist es nicht die perfekte „erwünschte Geschichte“, nach der wir uns sehnen? Dank einer mutigen Operation wurde ein Kriegsverbrecher der Gerechtigkeit zugeführt. Pech nur, dass nichts davon wahr ist! Es gab weder eine Suche nach Nazis in Südamerika, noch eine Entführung und schon gar keine heldenhafte.


Dr. Gaby Weber ist promovierte Romanistin. Sie ist seit 1978 Journalistin,  Mitbegründerin der TAZ und arbeitet seit Mitte der 1980er Jahre als Auslandskorrespondentin für verschiedene Medien in Südamerika. Zurzeit lebt sie in Buenos Aires. Sie hat zahlreiche Bücher und Filme verfasst.
Nachdem Sie den BND auf Herausgabe der Eichmann-Akten verklagt hat, klagt sie nun zusammen mit dem Verein der Auslandskorrespondenten in Argentinien gegen die argentinische Regierung auf Herausgabe dieser brisanten Akten, die bislang "nicht aufzufinden" sind. Die israelische Regierung teilte Webers Anwältin in Tel Aviv mit, dass sie im Besitz von Unterlagen sei, diese jedoch geheim sind, da sie die nationale Sicherheit gefährden.

Homepage von Dr. Gaby Weber: https://www.gabyweber.com/index.php/de/
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Freitag, 25. Mai 2018

Vorschau nächstes Cafe Palestine Freiburg - Dr. Adel Manna am 12.6.18

Dienstag, 12.6.18, 20 Uhr, Uni Freiburg, KG I, Hörsaal 1098, Eintritt 2,50

70 Jahre Nakba - Die Flucht und Vertreibung der Palästinenser hält an

Vortrag und Diskussion mit

Dr. ADEL MANNA

Am 15. Mai erinnern die Palästinenser an die Nakba - die Katastrophe - im Zuge der israelischen Staatsgründung vor 70 Jahren. Entgegen offiziellen Behauptungen wurde die Nakba von zionistischer Seite planmäßig vorbereitet und umgesetzt. Der im Jahr 1947 entwickelte Plan D forderte die Vertreibung der lokalen arabischen Bevölkerung und die Zerstörung ihrer Dörfer - wodurch hunderttausende PalästinenserInnen ihre Heimat verloren, zu Flüchtlingen wurden und hunderte ihrer Dörfer zerstört wurden.

Der Vortrag fokussiert auf die aktuellen Gegebenheiten der andauernden Nakba in Palästina nach dem Scheitern der "Zwei-Staaten-Lösung" und der uneingeschränkten Unterstützung der Trump-Administration für Israels Politik in den besetzten Gebieten und darüber hinaus.

Dr. Adel Manna ist palästinensischer Historiker, forscht und lehrt am Van Leer Jerusalem Institute. Er publiziert Bücher und Artikel, z. B. in der israelischen Zeitung Haaretz, mit dem Schwerpunkt "Al Nakba".

In englischer Sprache mit deutscher Übersetzung

Donnerstag, 12. April 2018

Abdallah Frangi am Montag, 23.4.18 um 20 Uhr zu Gast bei Cafe Palestine Freiburg




Herzliche Einladung von Cafe Palestine Freiburg
 

Palästina 70 Jahre nach der Nakba Gespräch mit Abdallah Frangi

Montag, 23.4.2018, 20:00 Uhr, Uni Freiburg KG I, Hörsaal 1098

Eintritt 2,50 €



Abdallah Frangi war mehr als 40 Jahre das Gesicht und die Stimme der Palästinenser in Deutschland.
Als Generaldelegierter (Botschafter) Palästinas hat er sich unermüdlich für gegenseitiges Verständnis und Frieden eingesetzt. In früheren Jahren Berater von Palästinenserführer Yassir Arafat, ist er seit 2009 persönlicher Berater von Präsident Abbas und war seit 2004 Gouverneur von Gaza.

Zurück in Deutschland ist er nun Vermittler für europäische Angelegenheiten.

Abdallah Frangi wird ein kurzes Impulsreferat halten und im Anschluss die Fragen von Siba Irsheid, Dr. Gabi Weber und dem Publikum beantworten.


Wir freuen uns auf Sie!
Das Cafe Palestine Freiburg Team

Mittwoch, 28. Februar 2018

Herzliche Einladung zum Vortrag von Nirit Sommerfeld am 16.3. bei Cafe Palestine Freiburg

Am 15. und 16. März wird Nirit Sommerfeld zu Gast in Freiburg sein - am 15.3. gibt sie mit dem Orchester "Shlomo Geistreich" ein Konzert im Augustinum
https://www.augustinum.de/freiburg/aktivitaeten-gemeinschaft/kulturveranstaltungen/
und am 16.3. um 20 Uhr ist sie Gast bei Cafe Palestine Freiburg und spricht an der Uni
...
Wir freuen uns darauf und hoffen, Sie/Euch dort zu sehen!

 

Sonntag, 5. November 2017

HERZLICHE EINLADUNG ZUM NÄCHSTEN CAFE PALESTINE FREIBURG AM 13.11.17


Die Antisemitenmacher –
Wie die neue Rechte Kritik an der Politik Israels verhindert


Vortrag und Diskussion mit Abraham Melzer

Montag, 13.11.17 um 19:30 Uhr, Universität Freiburg, KG II, HS 2004

Wer die israelische Politik kritisiert, wird schnell als Antisemit gebrandmarkt. Das gilt auch für eine Vielzahl von Juden.

Abraham Melzer, Urgestein der deutsch-jüdischen Nachkriegsgeschichte, nimmt seit jeher kein Blatt vor den Mund, wenn es beispielsweise darum geht, die nunmehr mehr als 50 Jahre währende Unterdrückung der Palästinenser anzuprangern. In seinem neuesten Buch zeigt er, wie der Antisemitismus-Vorwurf missbraucht wurde und wird. Er kritisiert die bedingungslose Unterstützung Israels durch die deutsche Politik und das jüdische Establishment hierzulande. Und er sagt: Nicht in meinem Namen!

Abraham Melzer ist in Israel aufgewachsen und lebt seit 1958 in Deutschland. Bis 2012 führte er den Joseph-Melzer-Verlag, den sein Vater gegründet hatte. Er verlegte zahlreiche Bücher sowie eine Zeitschrift zum Nahost-Konflikt. Abraham Melzer ist Mitglied in der „Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost“.

Freitag, 13. Oktober 2017

Einladung zum Vortrag von Annette Groth: Bedrohung der Meinungsfreiheit - Die Kampagnen der "Freunde Israels"


HERZLICHE EINLADUNG VON CAFE PALESTINE FREIBURG



Bedrohte Meinungsfreiheit – Die Kampagnen der „Freunde Israels“

Vortrag und Diskussion mit Annette Groth, Entwicklungssoziologin


Dienstag 24.10.2017 um 20 Uhr
Universität Freiburg, KG III, Hörsaal 3044

Eintritt 2,50 €



Um die öffentliche Debatte der israelischen Menschen- und Völkerrechtsverstöße zu verhindern,
werden weltweit und ganz besonders in Deutschland Kampagnen gegen Veranstaltungen,
Publikationen und Personen geführt, die sich mit dem Palästina-Konflikt befassen.

Fundamentale Grundrechte, wie das Recht auf freie Meinungsäußerung, werden stetig
untergraben - die Antisemitismus-Keule schlägt schnell und hart zu, um jegliche
Diskussion direkt im Keim zu ersticken.

Annette Groth ist Entwicklungssoziologin und war von 2009 bis 2017 menschenrechtspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, Fokus auf Nahost- und Migrationspolitik. Sie arbeitete u.a. bei UNHCR in Genf und Brot für die Welt, Stuttgart. Aus persönlicher Erfahrung wird sie berichten, wie der politische Diskurs auf höchster Ebene manipuliert wird.


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Cafe Palestine Freiburg e.V.
Für Aussagen von ReferentInnen sowie Inhalte von externen Links/Artikeln übernehmen wir keine Verantwortung.
Sie müssen nicht notwendigerweise die Meinung von Cafe Palestine Freiburg wiedergeben.

Montag, 11. September 2017

WILLKOMMEN ZURÜCK - CAFE PALESTINE FREIBURG FREUT SICH AUF EINEN SPANNENDEN HERBST! - EINLADUNG ZUR ERSTEN VERANSTALTUNG AM 21.9.17

Fairer Handel in Palästina - Wirtschaftliche Perspektiven und Chance zur Selbständigkeit


Donnerstag, 21. September 2017, 19.30 Uhr - Weltladen Gerberau, Gerberau 12, Freiburg
 

Eintritt frei

Palästina ist eine sehr fruchtbare Region. Hier gedeihen Früchte, Gemüse, Mandeln und Kräuter besonders gut. Doch die schwierige politische Lage erschwert die kleinbäuerliche Landwirtschaft und dadurch die Existenz vieler Familien. Die Arbeit der Fairhandelsorganisationen Canaan Fair Trade und Palestine Fair Trade Association verbessert die Handelsbedingungen für Kleinbauern, erhält den
Zugang zu internationalen Märkten und trägt zu einem existenzsichernden Einkommen bei.


Es berichten mit einem live übersetzten Bildervortrag  Ibtissam Musa und Fida Abdallah von Canaan Fair Trade/Palästina



Musikalische Beiträge von Dr. Hadji Ahmed Abdelali





Fida Abdallah
Während ihres Studiums lernte Fida die weltweite Fair Trade Bewegung kennen. Wie diese globale Armut bekämpft, sich für Nachhaltigkeit einsetzt und kleinbäuerliche Dorfstrukturen unterstützt: All dies hat Fida inspiriert, Teil des Fairen Handels
zu werden. Seit Ende ihres Studiums setzt die 27-Jährige sich voller Leidenschaft für diesen ein – als Mitglied der „Familie“ von Canaan Fair Trade.


Fida wuchs im palästinensischen Bauerndorf Al Zababdeh nahe Jenin im nördlichen
Westjordanland auf, sie hat drei Geschwister. Ihre Mutter führt ein eigenes Reisebüro; dabei wird sie unterstützt vom Vater, der gelernter Schneider ist. Fida ist Absolventin mit Ehrenabschluss im Fachgebiet Buchhaltung der Arabisch-Amerikanischen Universität Jenin.


Die junge Frau betont: “Das ist für mich keine gewöhnliche Verkaufstätigkeit. Ich bin Teil eines Familienunternehmens mit einer sozialen Mission. Diese fängt bei den Kleinbauernfamilien und ihren wunderbaren persönlichen Lebensgeschichten an. Die hohe Qualität ihrer handwerklich produzierten Lebensmittel und die einzigartigen Obstanbauflächen in voll integrierter Permakultur, die sich über Tausende von Jahren entwickelt hat – all das verleiht meiner Arbeit eine ganz besondere Bedeutung.“



Ibtissam Musa, 47 Jahre alt und Mutter von acht Kindern, ist eine stolze palästinensische Frau. Vor Jahren fasste sie den Entschluss, sich den großen Herausforderungen ihres Lebens zu stellen – gegen alle Widerstände.
Sie will nicht aufgeben, bis sie ihren Traum verwirklicht hat, ihren Kindern eine gute Bildung zu ermöglichen.


Aufgewachsen ist Ibtissam in Dair Ballout, einer palästinensischen Stadt im nördlichen Westjordanland. Ihre Eltern und Großeltern hatten eine kleine Landwirtschaft. Zum Unterhalt ihrer Familien  kultivierten sie verschiedene Obst- und Gemüsesorten und züchteten Hühner sowie Schafe.
Ibtissam lebte viele Jahre ein einfaches, aber schönes Leben. Sie arbeitete gemeinsam mit ihrem Mann, um für die Familie zu sorgen und genug für die Schulausbildung der Kinder zu verdienen. Doch Ibtissam war schon immer eine Unternehmerin. So fand sie sich mit bestehenden Realitäten nicht einfach ab, sondern machte sich daran, diese zu verändern. Am Anfang stand die Investition in den Kauf von Rindern, dann wechselte sie in kleinere Catering-Projekte für den lokalen Markt.


Im Jahr 2008 ergriff Ibtissam eine weitere Chance, die sich ihr bot: Canaan Fair Trade und die Palestine Fair Trade Association (PFTA) suchten nach Frauen, die neue Genossenschaften gründen sollten, um qualitativ hochwertigen Maftoul (palästinensischer Couscous) herzustellen. Ibtissam war dafür die perfekte Person. Zusammen mit fünf Frauen – Freundinnen und Nachbarinnen – konnte sie bereits im ersten Jahr 200 kg eigenen Maftoul produzieren. Durch ihr Organisationstalent schaffte es Ibtissam, eine der erfolgreichsten Frauengenossenschaften Nordpalästinas aufzubauen – die Dair Ballout Genossenschaft.



Hadji Ahmed Abdelali ist promovierter Physiker und stammt aus Algerien. Seine Kindheit und Jugend waren geprägt von einer Fusion aus traditioneller Sufi-Musik, arabischer Musik und afrikanischen Rhythmen. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet er in Freiburg, wo er großen Gefallen an Jazz, freier Improvisation, zeitgenössischem Tanz und Theater sowie an der Poesie gefunden hat. Seine unglaubliche Kreativität mündete in die Gründung verschiedener Ensembles.
Wir freuen uns, ihn erneut als wunderbare Berreicherung einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.


Fairköstigung von Leckereien aus den Projekten





Veranstalter: Cafe Palestine Freiburg e.V. und Süd-Nord-Forum e.V./ Weltladen Gerberau http://www.weltladen-gerberau.de/

in Kooperation mit der dwp eG, Ravensburg

 


Freitag, 1. September 2017

Großes Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer von Cafe Palestine Freiburg,

es ist zwar schon einige Monate her, dass wir unseren großen Spendenaufruf gestartet haben und vor allem, dass Sie/Ihr alle gespendet habt, doch kommen wir erst heute dazu, uns für das uns entgegen gebrachte Vertrauen und die wunderbare finanzielle Unterstützung auch gebührend zu bedanken.

TAUSEND DANK Ihnen/Euch ALLEN für jeden einzelnen Cent! DANKE auch denjenigen, von denen wir weder eine Postadresse noch eine Email-Adresse haben, und die wir somit nicht erreichen können.

Ihre/Eure Unterstützung gibt uns Mut, weiter zu machen und für Wahrheit, Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit einzustehen. 

Ihnen/Euch Allen wünschen wir ein schönes Wochenende, einen schönen Restsommer, viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit - sowie uns Allen eine friedliche und ein wenig bessere Welt!

Ganz herzliche Grüße sendet im Auftrag des Cafe Palestine Freiburg Teams
Gabi Weber

Dienstag, 29. August 2017

21.9.17 - Erste Herbstveranstaltung von Cafe Palestine Freiburg in Kooperation mit dem Weltladen in der Gerberau


Heute startet die Orientalische Sommerakademie mit dem ersten Konzert

7th Oriental Music-Summeracademy - 31.8. - 3.9.2017 -- in Sulzburg/Germany
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„Die Menschen sind die Feinde dessen, was sie nicht kennen“

(Ali Ibn Abi Talib, 598 – 661)

Die Orientalische Musik Sommerakademie bietet 4 Tage lang Unterricht auf den zentralen Instrumenten orientalischer Musik sowie in orientalischem Gesang an. Als Dozenten konnten wie in den vergangenen Jahren wieder sehr erfahrene Musiker aus verschiedenen arabischen Ländern gewonnen werden. Alle sind sie Spezialisten auf ihren Instrumenten. Dadurch ist gewährleistet, dass die Musik in ganz authentischer Weise den Kursteilnehmern vermittelt wird. Es wird besonderen Wert auf Authentizität und Originalität sowie Tradition Wert gelegt.
Neben dem Gruppenunterricht der einzelnen Instrumente ist es auch vorgesehen, gemeinsamen Unterricht im Ensemble zu integrieren. Die Dozenten bereiten hierfür Stücke vor.

Mit Hilfe der Musik soll den Teilnehmern ein tieferes Verständnis der arabischen Kultur / Musikkultur ermöglicht und vermittelt werden.

Nicht nur das musikalische Unterrichtsangebot sollte Sie nach Sulzburg locken. Sulzburg liegt am Rande des Schwarzwaldes zwischen Freiburg (30 Km) und Basel (50 Km) und auch das Elsass ist nicht weit. Schon die Römer ließen es sich hier gut gehen. Die Organisation von „Orient & Okzident“ freut sich auf Ihre aktive oder auch passive Teilnahme an diesem Wochenende.
Ihr Matthias Wagner


2017 Konzerte

Neben den Workshops werden an den Abenden auch wieder Konzerte stattfinden. In diesem Jahr sind das :
  • Dienstag 29.8., 20.30 h, Freiburg St. Georgen, Gemeindesaal St. Georg – Hartkirchweg 50a

    Syrien trifft Tunesien
    Mohammad Fityan, Nay – Syrien

    Mohamed Amine Kalaï, Kanun – Tunesien
    Firas Hassan, Perkussion – Syrien
    17  Eur / Abendkasse 18 Eur
http://www.oriental-music-summeracademy.de/de/syrien-trifft-tunesien/



  • Donnerstag 31.8., 20 Uhr – Kirche St. Cyriak, Sulzburg
    Dozenten stellen sich vor
    17 Eur / Abendkasse  18 Eur
    Details
  • Freitag 1.9., 20 Uhr – Kirche St. Cyriak, Sulzburg
    Zyriab Trio
    Bassem Hawar, Djoze – Irak / Köln
     – Flamenco Gitarre
     – Flamenco Gitarre
    17 Eur / Abendkasse  18 Eur
    Details
  • Samstag 2.9., 20 Uhr – Kirche St. Cyriak, Sulzburg
    Tunesischer Musikabend
    Achref Chargui, Aoud – Tunis
    Mohamed Amine Kalaï, Karouan – Kanun
    Gäste an der Perkussion
    22 Eur / Abendkasse 23 Eur
    Details
  • Sonntag 3.9., 19 Uhr – Kirche St. Cyriak, Sulzburg
    Tunesischer Literatur Abend
    Eur / Abendkasse  Eur

    Details
Kartenvorverkauf für alle Konzerte.




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Orient & Okzident e.V.
c/o Matthias Wagner Lauten - Oud - Gitarren
Klemmbachstr. 11 A - D-79410 Badenweiler
Tel.: 07632-82 86 95 & mobile: 0176 32 66 55 96
info@oriental-music-summeracademy.de
www.oriental-music-summeracademy.de
shop.oriental-music-summeracademy.de
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Donnerstag, 27. April 2017

7 Jahre Cafe Palestine Freiburg - Es wird Zeit, Sie um Unterstützung zu bitten


Liebe Leserinnen und Leser,

 

im Mai 2010 fand die erste Veranstaltung von Cafe Palestine Freiburg statt. Meine Mitgründerin Annie Sauerland und ich selbst referierten über "Kinder in Gaza" - ein Jahr nach der ersten schrecklichen israelischen Militäroffensive gegen den (inzwischen seit 10 Jahren) abgeriegelten Gazastreifen 2008/2009.

 

In den vergangenen sieben Jahren haben wir über 150 Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt. Unzählige Referentinnen und Referenten, KünstlerInnen, FriedensaktivistInnen, Kooperationspartner aus Deutschland, Palästina, Israel und der ganzen Welt haben uns und Ihnen Erkenntnisse und Beiträge zu "unserem" Thema vermittelt. Wir haben zwei Verfahren vor dem Freiburger Verwaltungsgericht gewonnen und somit Ihr und unser Recht auf Meinungsfreiheit und - vielfalt verteidigt. (http://cafepalestinefreiburg.blogspot.de/2014/12/gedanken-zum-jahresende-dr-gabi-weber.html)


Entgegen den Unkenrufen von "bösen Mächten im Hintergrund" sind wir "nur" eine handvoll Frauen - Mütter, Akademikerinnen, mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten, die etwas Maßgebliches verbindet: die tiefe Überzeugung, dass uns die Wahrheit frei machen wird, so wie es über dem Seiteneingang der Universität Freiburg in goldenen Buchstaben geschrieben steht.

 

Wir sind mutig, politically incorrect, tolerant, nett, lustig, haben große Herzen, stehen ein für Menschenrechte und unsere/Ihre demokratischen Rechte, gegen Doppelmoral und Doppelstandards, für Frieden und somit den Erhalt unserer Erde.

 

Wir haben uns mit dem Thema "Palästina" das schwierigste Thema in Deutschland überhaupt "ausgesucht" - ein Thema, mit dem wir keine Preise für Zivilcourage, bürgerschaftliches Engagement, Whistle blowing oder andere gesellschaftlich offiziell hochgehaltene Tugenden erhalten. 


Ein Thema, mit dem wir keine finanzielle Unterstützung von staatlicher oder kommunaler Seite bekommen, nicht einmal dann, wenn wir mit Flüchtlingen zusammen arbeiten (was heutzutage eigentlich ein Garant dafür ist, finanziell gefördert zu werden). Somit wurde auch unser Frühlingsfest, das wir vergangenen Samstag gemeinsam mit Flüchtlingen durchführten, nicht kommunal gesponsert.

 

Denn unsere Veranstaltungen finden "in politischem  Kontext" statt - so sagt man uns, wenn unsere Anträge oder Kooperationsanfragen abgelehnt werden. Kaum Einer ist bereit, sich die Finger wegen uns und Palästina zu verbrennen. 


Die Angst geht um in Deutschland. Der Druck durch die Israellobby wird immer größer.


Das Thema Palästina/Israel ist heikel in Deutschland. Es hebelt schnell moralische und ethische Ansprüche, die man an Andere, eventuell auch an sich selbst und vor allem an Politik und Institutionen bei anderen Themen stellt, aus. Es führt dazu, dass Viele intensiv Augen, Ohren und vor allem Herzen verschließen, um sich nur ja nicht in die Nesseln zu setzen, um nicht Existenz, Job und/oder Bequemlichkeiten zu riskieren.  


Warum also gehen wir Frauen von Cafe Palestine Freiburg so viele Risiken ein? 


Warum geben wir unser Herz, unsere Kraft, unsere Begabungen, unser Wissen und Können sowie Materielles in diese Arbeit? Warum kochen und backen wir, kaufen Waren ein, verkaufen diese, handarbeiten, um Geld in die Kasse zu bekommen? Warum organisieren wir Hilfsaktionen, Vorträge, Konzerte, Ausstellungen, Konferenzen, übersetzen, beherbergen Gäste, bringen sie zum Bahnhof/Flughafen, machen Pressearbeit, entwerfen und verteilen Flyer, kooperieren, diskutieren, informieren, protestieren, demonstrieren, schreiben, sind im Internet präsent?

 

Warum lassen wir uns diffamieren, schikanieren, bedrohen und beleidigen? Dies alles trotz unserer Vollzeit-Jobs und unserer Aufgaben als Mütter? Haben wir das nötig? Haben wir wirklich nichts Besseres zu tun? 


Die Antwort ist ganz einfach: Wir sind absolut überzeugt davon, dass das, was wir machen, richtig und wichtig ist. Wir kennen die Situation vor Ort und fühlen uns unseren Familien und den Menschen in Palästina verpflichtet, auf ihre untragbare Situation unentwegt aufmerksam zu machen, sie nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und weiter daran zu glauben, dass Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden möglich sind. 


Damit Cafe Palestine Freiburg weiter arbeiten kann, damit unsere guten und anspruchsvollen Veranstaltungen weiter stattfinden können, bitten wir Sie nun, nach sieben Jahren, um Ihre finanzielle Hilfe. 


Wenn Sie finden, dass unsere Arbeit unterstützenswert ist, spenden Sie bitte! Jeder Betrag ist willkommen. (Kontoverbindung folgt am Ende der Mail)

 



Ihnen Allen, die Sie uns in den vergangenen sieben Jahren durch Kooperation, durch Beiträge, durch ermutigende Worte, durch Teilnahme an unseren Veranstaltungen, durch Spenden, durch das Verbreiten von Wissen, durch Unterschriftenaktionen und und und unterstützt haben, möchten wir von ganzem Herzen danken! 


Wir wissen, dass wir nicht alleine sind. Wir wissen, dass sich immer mehr Menschen deutschland- und weltweit nicht mehr mit Lügen und Propaganda zufrieden geben. Das macht uns Mut und gibt uns die Kraft, weiter zu machen.


Lassen Sie uns gemeinsam den Weg in Richtung Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden gehen! Denn - DIE WAHRHEIT WIRD UNS FREI MACHEN!



Herzliche Grüße sendet

Gabi Weber für das Team von Cafe Palestine Freiburg


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ZU WAHR

"Kannst du mir sagen, dass das alles schon in Ordnung ist
Dass die Welt ok ist, so wie sie geworden ist
Kannst du mir sagen, dass die Zeiten hier gerecht sind
Wenn vor deinen Augen dein Zuhause einfach wegschwimmt
Wenn man vor lauter Hunger lang schon nicht mehr Hunger sagt
Kein´ Tropfen Wasser und kein´Schatten hat bei 100 Grad
Jeder Fanatiker und jedes Kind ´ne Waffe hat
Und das im Namen von dem, der uns alle erschaffen hat
Oder Flüchtlinge, die Kurs nehmen auf Garten Eden
Aber nie mehr in ihrem Leben einen Hafen sehen
Wenn in Indonesien über Tausenden das Dach brennt
Und du dich feierst, denn dein T-Shirt kostet 8 Cent
Vögel voll mit Öl oder Plastik im Bauch
Immer wenn ich diese Bilder sehe, raste ich aus

Ich mein, ich weiß, du kannst mich hören aber kannst du mich verstehn
Wo ist die Hoffnung hin? Ich hab sie lang nicht mehr gesehn

Es gibt immer einen Weg daran glaub ich
Alle kehren´s untern Teppich, doch ich trau mich
Es wird Zeit, dass es endlich jemand ausspricht
Es ist traurig, traurig aber wahr
Du da, alles läuft aus dem Ruder
Wir wollen immer mehr, doch da ist nirgendwo ein Ufer
Das ist leider alles zu wahr
Es ist zu wahr, zu wahr, um schön zu sein

Kannst du mir sagen, dass das alles schon in Ordnung ist
Wenn man sich heute nicht mal sicher ist, was morgen ist
Wenn alle ihre Augen schließen und lieber alleine bleiben
Während sie auf Kinder schießen, nur weil sie mit Steinen schmeißen
So viele Menschen, dass das Wasser nicht reicht
Doch sie machen diese Videos mit ´nem Bucket voll Eis
Die meisten treffen sich zur Weihnacht auf ´nen Abend zu Viert
Während der Obdachlose leider auf der Straße erfriert
Mir stockt der Atem, wenn ich sehen muss, dass sie Menschen verkaufen
Auf Minen treten, statt problemlos über Grenzen zu laufen
Wenn die Medien ihre Spiele spielen mit unseren Herzen
Um unsere Angst zu schüren, um uns zu unterwerfen
Vorurteile, Missgunst, Ignoranz und Fremdenhass
Ist schon erstaunlich, was die Dummheit aus den Menschen macht

Ich weiß du kannst mich hören aber kannst du mich verstehen?
Wo ist die Hoffnung hin? Ich hab sie lang nicht mehr gesehen

Es gibt immer einen Weg daran glaub ich
Alle kehrens untern Teppich, doch ich trau mich
Es wird Zeit, dass es endlich jemand ausspricht
Es ist traurig, traurig aber wahr
Du da, alles läuft aus dem Ruder
Wir wollen immer mehr, doch da ist nirgendwo ein Ufer
Das ist alles leider zu wahr
Es ist zu wahr, zu wahr, um schön zu sein

Ich kann meine Hände auch nicht in Unschuld waschen
Wer kann das schon? Ich hoffe nur, dass der Song dich ein bisschen zum Nachdenken bringt
Ich weiß, es ist nicht immer einfach, ein guter Mensch zu sein. Aber es kommt auf den Versuch an
Lass es uns versuchen"

(Sido "Zu Wahr" - https://www.youtube.com/watch?v=gcZUt5RiXNw)


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Samstag, 22. April 2017

Unterstützung tausender palästinensischer Gefangener gefordert - Bitte unterzeichnen!



An die
Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland
11044 Berlin

Wir fordern Unterstützung für die Gefangenen.

Hungerstreik tausender palästinensischer Gefangener in israelischen Gefängnissen
Für einen humanitären rechtsstaatlichen Strafvollzug und demokratische Strafverfahren

Rund 7000 Palästinenser/-innen sind derzeit in israelischen Gefängnissen inhaftiert. Etwa 600 Gefangene davon in sogenannter Administrativhaft, eine Haft ohne Verfahrensgarantien bzw. Gerichtsverhandlung und für unbegrenzte Zeit. Zudem werden dort mehr als 380 Minderjährige und über 57 Frauen festgehalten. Eine beachtliche Anzahl der Gefangene besteht aus Beamten der palästinensischen Autonomiebehörde und 13 Abgeordneten.
Seit 1948 hat Israel über 800.000 Palästinenser/-innen aus politischen Gründen inhaftiert. Die andauernde Strafverfolgung aus politischen Gründen verhindert jede Chance auf Frieden.
Die Haftbedingungen sind menschenrechtswidrig und widersprechen jeglicher Rechtstaatlichkeit. Deshalb sind seit dem 17. April 2017 auf Initiative von Fatah-Gefangenen etwa 1800 palästinensische politische Gefangene in einen Hungerstreik getreten. Die Zahl der streikenden Gefangene erhöht sich täglich. Geführt vom Fatah-Leader Marwan Barghuthi (verurteilt zu fünf mal lebenslanger Freiheitsstrafe) wollen die Gefangene gegen diese Haftpolitik protestieren. Der Fatah-Bewegung schlossen sich mehrere palästinensische Gefangenengruppierungen und Persönlichkeiten an. Mitstreiker sind u.a. Abgeordnete des Palästinensischen Legislativrates und der Generalsekretär der Volksfront zur Befreiung Palästinas (verurteilt zu 30 Jahren Haft), der Finanzdirektor der palästinensischen nachrichtendienstlichen Behörde (verurteilt zu 20 Jahren Haft) und Karim Younis, der zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt wurde und sich schon seit 35 Jahren in Haft befindet.
Den Forderungen der Gefangenen muss aus rein humanitären Gesichtspunkten Gehör geschenkt werden. Zu den Forderungen der Bewegung zählen etwa der Zugang zu Telefonen, Erlangung des Besuchsrechtes, das Recht auf ein Familienfoto, die Achtung der Bedürfnisse und Ansprüche von den Gefangenen Frauen, bessere medizinische Versorgung v.a. unabhängig von der finanziellen Situation des Gefangenen, das Recht auf Fortbildung und Studium, der Zugang zu Büchern und Zeitschriften, die Klimatisierung von einigen Gefängnissen v.a. Megiddo und Gilboa, die Beendigung der Administrativhaft und die Beendigung der Isolationshaft.
Weder die israelische Regierung noch die Gefängnisaufsicht sind zu Verhandlungen mit den Gefangenen bereit.
Einige Häftlinge, darunter auch Marwan Barghuthi selbst, sind in andere Gefängnisabteilungen verlegt worden. Kranke Gefangene dürfen nicht in zivile Kliniken gebracht werden. Die Forderungen der Häftlinge wurden vom Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, als unangemessen bezeichnet.
Wir fordern die Bundesregierung dazu auf, sich für Verhandlungen einzusetzen und die Forderungen der palästinensischen Gefangenen zu unterstützen. Wir erklären unsere Solidarität mit der palästinensischen Gefangenenbewegung. Die palästinensischen Gefangenen haben ein Recht auf eine rechtstaatlichen Grundsätzen entsprechenden Behandlung!
Für die Beendigung der israelischen Besatzung in Palästina und gegen jede Art von politischer Haft oder Verfolgung. Der Hungerstreik und der gewaltfreie Widerstand gegen die völkerrechtswidrige Besatzung darf nicht kriminalisiert werden.

Aufrufende Organisationen:
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V., AK Nahost Bremen, Israelisches Komitee gegen Hauszerstörung (ICAHD)
ViSdP: Dr. Detlef Griesche (griesche@ipmi.de)

Cafe Palestine Freiburg e.V. 

Bitte Unterzeichnen auch Sie diese Petition
Vorname/Name:                       Adresse:                                              Unterschrift:
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