Cafe Palestine Freiburg e.V. ist ein politisch- kulturelles Forum, das über die Situation im Nahen Osten berichten, persönliche Schicksale vorstellen und namhafte Referenten zum Thema einladen möchte. Die kulturelle Vielfalt Palästinas soll durch kleine Konzerte, palästinensische Folklore, Literatur und Kunst gezeigt werden.

Montag, 1. März 2010

BESUCH BEI NASSER von VERA MACHT 21.2.11

Es ist stürmisch, der Wind peitscht durch die Bäume, und vereinzelte Regentropfen schlagen uns ins Gesicht, als wir den matschigen Feldweg hinunter zu Nassers Haus gehen. Es sind einige hundert Meter von den paar Häusern um den Friedhof herum, die das Dorf Juhor al-Dik bilden, bis zu seinem kleinen Häuschen nahe der Grenze. „Auf Wiedersehen“, hatte uns der Fahrer, der uns aus diesem entlegenen Gebiet wieder abholen wird beim Abschied zugerufen, und mit Blick auf den von uns eingeschlagenen Weg lachend hinzugefügt: „Inshaallah – so Gott will“.
Doch selbst unter diesen Umständen, und selbst bei diesem Wetter kommt man nicht umhin zu bemerken, wie schön diese Gegend einmal gewesen sein muss und eigentlich trotz allem noch immer ist. Während sonst fast jeder Ort Gazas laut und überfüllt ist, ist hier freies Land und wohltuende Stille. Es stehen noch ein paar Olivenbäume, die von den zahlreichen Panzerinvasionen übrig geblieben sind, ein paar kleinere wurden mutig neu gepflanzt. Dazwischen wächst das jetzt im Winter saftig grüne Gras der Wiesen. Jedenfalls dort, wo es nicht erneut von israelischen Bulldozern umgepflügt wurde. Und gerade als wir darüber reden, wie friedlich dieser Ort eigentlich ist, wird uns jäh bewusst, dass diese Ruhe trügerisch ist. Auf der anderen Seite der Stacheldrahtgrenze taucht auf einmal ein Jeep des israelischen Militärs auf. Er bleibt stehen, als er uns sieht. Meine beiden Kolleginnen und ich werfen uns besorgte Blicke zu, wortlos öffnen wir unsere Haare und fangen an, unauffällig vor unserem palästinensischen Übersetzer zu laufen. Was ist das für eine Welt, in der blonde Haare lebensrettend sind?
Der Jeep fährt weiter. Wir atmen auf und können nicht einmal erahnen, wie es ist, die eigenen Kinder tagtäglich in dieser Gefahr zu wissen. 
Nasser freut sich, als er uns sieht. Er hat einen guten Tag. Wir haben ihn zuvor mit einer lokalen Mitarbeiterin von ‚Save the Children Palestine‘ besucht, die psychologische Betreuung seiner Kinder wird schon morgen anfangen. Die Mitarbeiterin diagnostizierte ein starkes Trauma bei den Kindern, sie haben ihre Mutter verbluten sehen. Verstärkt wurde das durch die unsicheren Lebensumstände. In ihrem Bericht wurde außerdem festgehalten, dass “die Familie unter starker Armut leidet, die einen Mangel an Nahrung, medizinischer Versorgung, Kleidung und Decken hervorgerufen hat”.
Zwei Termine haben wir für Nasser mit UNRWA organisiert. Beim ersten wurde er nach langer Anfahrt weggeschickt, ohne dass jemand mit ihm gesprochen hätte, beim zweiten wurde ihm lediglich gesagt, ein Mitarbeiter von UNRWA würde ihm einen Besuch abstatten. Dieser kam allerdings gar nicht bis zum Haus – die Koordination mit der israelischen Seite schlug fehl.
Nasser führt uns auf sein Dach und zeigt uns die neusten Einschusslöcher. An den Stellen, an denen die Wand aus Beton ist, sieht man die Kugeln stecken, durch weichere Stellen des Hauses sind sie hindurchgetreten. Doch alle zur Grenze gerichteten Wände sehen aus wie Schweizer Käse, und überall sieht man die kleinen Nägel der Flechettebomben herausragen.
Nasser kann nicht einfach von hier wegziehen. Sobald er sein Haus leer stehen lässt und wegzieht, wird es mitsamt seinem Land von israelischen Bulldozern plattgewalzt werden. Das würde für ihn bedeuten, nie wieder auf eigenen Beinen stehen zu können, er lebt von der Bewirtschaftung dieses Fleckens Erde.  Das weiter weg gelegene Flüchtlingslager kommt somit als neues Zuhause nicht in Frage. Und wie soll er in das kleine Dörfchen ziehen, in dem die Kinder direkt neben dem Friedhof, auf dem ihre Mutter begraben ist, wohnen würden?
 Die Lösung wäre ein neues kleines Häuschen, dort wo jetzt sein Zelt steht. Doch das ist teuer und die Chance, dass eine Organisation die Kosten übernehmen wird, ist sehr gering. „Die Wand zur Grenze, die wird auf jeden Fall aus doppeltem Zement sein“, sagt Nasser, der diesen Traum nicht aufgeben will und schenkt uns eins seiner seltenen Lächeln.
Denn trotz allem hat Nasser heute einen guten Tag. Seine Kinder werden bald die dringend benötigte Therapie bekommen. Und von dem ersten Spendengeld, das uns und damit auch ihn erreicht hat, hat er Strom zu seinem Zelt verlegt. Darauf, dass an einem Ort wie diesem für verängstigte Kinder Licht in der Nacht wichtiger ist, wenn Schüsse fallen, als ein paar Decken mehr, darauf sind wir gar nicht gekommen. Wir können nicht annähernd erahnen, wie es ist, als Kind in einer solchen Umgebung aufzuwachsen. Jeden Abend geht die Familie in das Zelt, sobald es dunkel wird.
Doch noch ist es hell, wir sitzen in seinem Haus und trinken Tee. Nasser erzählt uns, wie die Mitarbeiterin von „Safe the Children“ seinen ältesten Sohn gefragt hat, was er gerne werden möchte, wenn er mal groß sei. “Wofür soll ich denn groß werden”, hat Alaa, 10 Jahre alt, geantwortet. “Meine Mutter ist nicht mehr hier. Ich will nur meine Mutter wieder sehen.”
Dann hört Nasser auf zu erzählen. Er springt schon wieder auf, seine Kinder sind draußen. Er rennt zur Tür, wie jedes Mal, wenn er etwas Verdächtiges hört, einen Knall zum Beispiel. Wer weiß, ob das nur der Wind war? Oder vielleicht hat auch eins seiner Kinder nach ihm gerufen?
Der Wind wird stärker. Er zieht in das undichte Haus, wir frösteln in unseren Jacken. Und fragen Nasser, der wieder da ist, ob es eine Hilfe wäre, wenn wir ein paar Nächte in der Nähe übernachten würden. “Nein, nein”, antwortet er leise. “Das ist zu gefährlich für euch. Die Soldaten kommen manchmal bis zu unserem Haus. Wenn sie euch sehen, würden sie euch verhaften.”
Also gehen wir den schmalen Feldweg zurück, der an seinem Zelt vorbeiführt. Es wird langsam dunkel, auch Nasser und seine Kinder können nicht mehr lange im Haus bleiben. Die Zeltplanen flattern im Wind, man sieht die zwei dünnen Matratzen auf dem Boden liegen. An der hölzernen Wand der direkt daneben provisorisch eingerichteten Toilette hängt eine nagelneue weiße Glühbirne.

 von VERA MACHT

ASHRAF von VERA MACHT 21.2.11


Ashraf Abdellatif Igtifan wurde 1980 in Gaza Stadt geboren. Er wuchs auf inmitten von fünf Brüdern, zwei Schwestern, und alltäglicher Gewalt. Als Ashraf elf Jahre alt war, warf sein 14-jähriger Bruder Rami, der auf seinem leicht vergilbten Foto frech und aufgeweckt in die Kamera lächelt, einen Stein auf einen israelischen Soldaten, Gaza war von Israel besetzt. Als ein daneben stehender Soldat dies sah, nahm er seine Waffe und schoss Rami zwischen die Augen, die Kugel blieb im Gehirn stecken. Der hirntote Junge wurde nach Israel gebracht, die Familie bekam ihn aufgeschnitten zurück, sämtliche Organe, sogar die Augen, fehlten. Die Eltern gingen vor Gericht und gewannen. Der Soldat, der Rami erschossen hatte, wurde wegen Totschlags an einem Kind zu 15 Tagen Gefängnis verurteilt. Ja, Tagen. Er wurde zudem um zwei Dienstgrade hinuntergestuft.
Doch Ashraf träumte trotz allem von einem besseren Leben in Israel. Als er 19 Jahre alt war und Gaza noch kein Gefängnis, gelang ihm die Flucht. Er ging nach Tel Aviv und fing an, dort als Tellerwäscher zu arbeiten. Sein Gehalt mag nicht hoch gewesen sein, aber es reichte aus, um seine gesamte Familie in Gaza ausreichend zu versorgen, nachdem durch die Blockade keiner von ihnen mehr Arbeit hatte. 12 Jahre lang lebte und arbeitete Ashraf in Tel Aviv.
Vor fünf Monaten geschah dann das Schreckliche, dem er all die Jahre entkommen war. Er wurde von der Polizei angehalten, und durch einen Blick in seinen Ausweis stellten sie fest, dass er aus Gaza war. Kurz darauf war Ashraf zurück in seiner Heimatstadt. Doch die Freude des Wiedersehens währte nur sehr kurz. Ashraf fand seine Familie in ärmlichen Verhältnissen vor, und nun kam überhaupt kein Geld mehr von draußen, keiner hatte mehr Arbeit. Er fing an, zwei junge Männer aus dem Familienkreis, Jihad Fathi Khalaf, 21, und Tal'at Ar-Ruwagh, 25, beim Steine zu sammeln zu begleiten, damit wenigstens etwas Geld hinein kam. Sie gingen täglich in das Gebiet einer ehemaligen israelischen Siedlung, im Norden Gazas, unweit von der Grenze zu Israel.
Doch das fehlende Geld und die damit verbundene Sorge, sich nicht mehr um seine Familie kümmern zu können, war nicht das einzige, was Ashraf verzweifeln ließ. Jeden Tag sah er hinüber in das Land, das für viele Jahre seine Heimat gewesen war, in dem seine Arbeit war, seine Wohnung, seine Freunde, sein Leben. „Nein, Ashraf war nicht verheiratet”, sagt sein Vater, „das wäre nicht gegangen. Ich hätte der Heirat zustimmen müssen, und die ganze Familie muss doch bei dem Fest anwesend sein.” Er hatte angefangen, eine Heirat für seinen Sohn zu planen, ihm mögliche Partnerinnen vorgeschlagen. Doch jedes Mal lehnte Ashraf mit einer Ausrede ab, oder wechselte das Thema. Vielleicht war er nach so vielen Jahren doch etwas von der Tradition abgewichen. Vielleicht wartete entgegen Vaters fester Überzeugung doch eine Freundin auf ihn in Israel, wer weiß, vielleicht hatte er sogar eine Familie dort.
Und so wuchs in ihm ein Plan, der aus einer Mischung aus Dummheit und Naivität bestand, so dass man ihn und seine beiden Freunde, mit denen er Steine sammelte, am liebsten schütteln würde, wenn sie diese Dummheit nicht schon mit dem Leben bezahlt hätten.
Man kann sich Ashraf richtig vorstellen, wie er den beiden von dem besseren Leben in Israel vorschwärmte, von den Chancen und der Freiheit, die sie dort hätten. Und die beiden, die es doch besser hätten wissen müssen, die tagtäglich mit der Gewalt des israelischen Militärs in der Pufferzone konfrontiert waren, glaubten auf einmal, das Gebiet gut genug zu kennen, um eine Möglichkeit zu sehen. Die beiden jungen Männer hätten es doch besser wissen müssen. Sie alle hätten es doch besser wissen müssen.
„Vielleicht dachte er, dass die Soldaten an der Grenze so wären, wie die Menschen mit denen er in Tel Aviv gearbeitet hat. Vielleicht dachte er, dass sie ihn nicht gleich erschießen würden”, meint sein Vater leise.
Was auch immer Ashraf gedacht hat, er wollte unbedingt zurück. In der Nacht zum 17. Februar 2011 machten er und seine beiden neuen Freunde sich auf den Weg zur Grenze.
Glaubten sie wirklich daran, dass das gut gehen würde? Ashraf war vielleicht noch nicht ganz klar geworden, dass Gaza sich während der langen Jahre seiner Abwesenheit in einen Hochsicherheitstrakt verwandelt hatte. Sie hatten die Grenze noch nicht einmal erreicht, als sie beschossen wurden – von einem nahe gelegenen Kriegsschiff auf dem Wasser, von einer Drohne aus der Luft und einem Panzer an der Grenze. Ashrafs halber Kopf fehlte, als die drei Körper vier Stunden später, gegen sechs Uhr früh, geborgen werden konnten. Keinerlei Waffen wurden gefunden, weder bei den Körpern noch in der näheren Umgebung.
„Ich weiß nicht, ob er irgendjemandem von seinen Freunden in Israel von seinem Plan erzählt hat”, meint sein Vater. „Er hat nicht einmal mir gesagt, dass er es in dieser Nacht versuchen würde.” In der Erklärung des israelischen Militärs hieß es, es wurde „ein Terroranschlag verhindert”, die Männer wären dabei erwischt worden, „Sprengstoff an der Grenze zu deponieren”. Und so stand die Geschichte wohl in den israelischen Medien. Hat Ashraf seinen Freunden von seinem Plan erzählt? Haben sie die Nachrichten gelesen? Wissen sie, dass er tot ist, dass israelische Soldaten keinen „Terroranschlag verhindert”, sondern ihren Freund getötet haben, der zurück kommen wollte? Ashraf, sagt euch der Name etwas, ihr Bewohner Tel Avivs? War er vielleicht euer Angestellter, oder der Mann der die Teller in eurem Stammrestaurant gewaschen hat, vielleicht habt ihr ihn beim Hinausgehen gesehen? War er euer Freund, Partner, vielleicht sogar Vater? Der Mann der im Bus neben euch saß, mit dem ihr in einer langen Schlange an der Supermarktkasse ins Gespräch kamt? Er ist tot. Habt ihr an ihn gedacht, als ihr die Nachricht von dem glücklich verhinderten Anschlag der Terroristen last? Von drei weiteren Toten auf dem langen Weg zur ausreichenden Sicherheit? Ashraf war auf dem Weg nach Hause.
 von VERA MACHT
 
Vera Macht
 lebt und arbeitet seit April 2010 in Gaza. Sie ist Friedensaktivistin und berichtet über den täglichen Überlebenskampf der Menschen im Gazastreifen. Kontakt:gaza@riseup.net

Israels Krieg gegen Steinesammler

Pressemitteilung 
Israels Krieg gegen Steinesammler 
Zwischen dem 25.November und 12. Dezember 2010 wurden in der sogenannten Bufferzone 22 palästinensische Arbeiter angeschossen und dabei schwer verletzt. Dies stellt eine schwere Eskalation an Angriffen auf palästinensische Zivilisten in Gaza dar. 
Die sogenannte “Bufferzone” ist ein drei bis fünfhundert Meter breiter Streifen von Gazas Land, der sich die gesamte israelischen Grenze entlangzieht, und vom israelischen Militär als no-go Zone erklärt wurde. Laut UN jedoch ist der Aufenthalt noch 1000 bis 1500 Meter von der Grenze höchst gefährlich, ein Gebiet das insgesamt 35% von Gazas Agrarland betrifft. 
Doch dieses Land ist nicht nur wichtig für die Landwirtschaft, es ist auch lebensnotwendig für die vielen Schrottsammler. Die meisten dieser sammeln Steine in der Nähe der Grenze, die später dann zu Zement als Baumaterial zerkleinert werden. Zement ist ein kostbares Gut in Gaza, seit dessen Einfuhr unter der seit 2007 fortwährenden israelischen Blockade verboten wurde. Sammeln von Steinen ist die einzige Möglichkeit für diese Menschen im Grenzgebiet, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen. Arbeitsplätze sind äußerst rar in Gaza, da in der momentanen desaströsen Wirtschaftslage die Arbeitslosigkeit bei über 45% liegt. 
Fast täglich werden diese Arbeiter von israelischen Soldaten angeschossen, oft von Dumdum-Kugeln, die im Inneren des körpers explodieren und so einen größtmöglichen Schaden hinterlassen. Sie zerschmettern die Knochen, sodass Getroffene oft für Monate nicht laufen können. Laut der Genfer Konvention von 1899, Erklärung III, ist dies ein Verbrechen. In ihr wird der Gebrauch von sich erweiternden Geschossen, Dumdum Geschosse genannt, in der internationalen Kriegsführung verboten. 
In den letzten drei Wochen wurden 22 Steine- und Schrottsammler in die Beine geschossen, seit März 2010 waren es insgesamt 97. Dies ist eine deutliche Eskalation an Verbrechen gegen Zivilisten in Gazas „Bufferzone“ und im umliegenden Gebiet, und ein klarer Verstoß gegen die Menschenrechte. Viele dieser Verletzen sind für Monate bewegungsunfähig, und die Alleinverdiener einer Großfamilie. Auch Kinder sind davon betroffen, in den letzten drei Wochen wurden vier unter 18-jährige angeschossen. Mokles, 15, wurde am 28. November angeschossen. Er verdient am Tag 50 Schekel durch Steinesammeln, und gemeinsam mit seinem älteren Bruder ist er der einzige Ernährer einer 17-köpfigen Familie. Ismael Sa’aed Qapeen, 31 Jahre alt, verlor drei Zehen, als er am 30. November nahe der Grenze zum insgesamt dritten Male angeschossen wurde. Alle seine vier Brüder wurden ebenfalls bereits angeschossen, der letzte von ihnen am 9. Dezember 
Detailierte Berichte über die Vorfälle und die Opfer, samt Bildern, sind hier zu finden: 
http://palsolidarity.org/2010/12/15986/ 
http://palsolidarity.org/2010/11/15946/ 
http://palsolidarity.org/2010/11/15946/ 
http://palsolidarity.org/2010/12/16022/ 
http://palsolidarity.org/2010/11/15912/ 
ISM Gaza ruft zu einem sofortigen Ende des Beschießens unschuldiger Zivilisten auf, die durch die illegale Blockade Gazas zu dieser Arbeit genötigt werden, und bittet die internationale Gemeinschaft, Israel zu einem Ende dieser Angriffe zu drängen. 
Kontakte in Gaza: 
Vera Macht ( Germany): 00972597355082; Silvia Todeschini (Italy): 00972595447660 
Adie Mormech ( UK ): 00972597717696