Cafe Palestine Freiburg e.V. ist ein politisch- kulturelles Forum, das über die Situation im Nahen Osten berichten, persönliche Schicksale vorstellen und namhafte Referenten zum Thema einladen möchte. Die kulturelle Vielfalt Palästinas soll durch kleine Konzerte, palästinensische Folklore, Literatur und Kunst gezeigt werden.

Sonntag, 25. September 2011

NRhZ "Die letzten Opfer Hitlers - Freiburger Konferenz im Rahmen der Palästina-Tage 2011"

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=16966


Von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann



Am 10. Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001 fand im Rahmen der Palästina-Tage in Freiburg die Konferenz "Palästina, Israel, Deutschland - Grenzen der offenen Diskussion" statt. Sie hatte bereits im Vorfeld die Wogen hochschlagen lassen. Das breite Spektrum der Hilfstruppen des Zionismus war - teils verdeckt aus dem Hintergrund - aktiv, um die Konferenz zu torpedieren, Referenten und Moderatoren von der Teilnahme abzubringen. Doch die Konferenz hat stattgefunden. Und sie hat in einem Maß gedankliche Impulse gegeben, wie das selten ist.
 
Zu den Referenten gehörten Persönlichkeiten aus mehreren Ländern: Alan Hart aus England, ein ehemaliger ITN- und BBC-Korrespondent; Evelyn Hecht-Galinski, deutsche Publizistin und Tochter von Heinz Galinski, dem verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland; Gilad Atzmon, in Israel geborener, britischer Jazzmusiker und Schriftsteller; Dr. Makram Khoury-Machool, Spezialist für internationale Medien von der Universität London; Dr. Samir Abed-Rabbo, palästinensischer US-Amerikaner, geboren in einem Flüchtlingslager in Jerusalem; Ibrahim el-Zayat, Professor für Islamische Studien; Sameh Habeeb, palästinensischer Journalist aus dem Gaza-Streifen, und Ken O´Keefe, irisch-amerikanischer Aktivist und US-Marinesoldat im Golfkrieg 1991.




Manipulierte Lügengebilde

Dr. Gabi Weber vom Café Palestine, das Veranstalter der Konferenz war, stellte zu Beginn die Verbindung zu dem außergewöhnlichen Tag her, an dem die Konferenz stattfand: „Am 10. Jahrestag der tragischen Ereignisse des 11. September 2001... steht fest, dass 9/11 eine Ära nicht enden wollender, von der NATO und den USA finanzierter Kriege eingeleitet hat - mit Hunderttausenden unschuldig getöteter Menschen... In vielen Ländern weltweit führte und führt der angebliche Krieg gegen den Terror zu immer mehr staatlicher Überwachung..., zur Kriminalisierung des Kampfes um Gerechtigkeit und dazu, dass man uns vorschreiben möchte, was wir zu denken und zu glauben haben... Der durch einzelne Staaten verursachte Terror in Form endloser, ressourcenorientierter Kriege scheint keine Grenzen mehr zu kennen. Das für alle Menschen eigentlich gültige Menschenrecht der Meinungsfreiheit und freier Meinungsäußerung wird zunehmend limitiert. Diese Konferenz ist aus dem tiefen Wunsch heraus entstanden, die Grenzen der Meinungsfreiheit, denen wir alle unterliegen und die dazu führen, dass wir uns in manipulierten Lügengebilden zu verstricken drohen, aufzuzeigen.“


Der thematische Bogen war weit gespannt. Im Fokus stand die Rolle Israels für den Frieden in der Region und in der Welt wie auch unsere Rolle in diesem Zusammenhang.


Alan Hart sieht in Israel einen Maßstab, an dem man alle Juden zu beurteilen pflegt: „Israel als jüdischer Staat ist ein Beispiel für den jüdischen Charakter... Es wäre eine tragische Ironie, wenn der jüdische Staat, der das Problem des Antisemitismus zu lösen beabsichtigte, zu einem Faktor würde, Antisemitismus entstehen zu lassen. Israelis müssen sich bewusst sein, dass der Preis für ihr Fehlverhalten nicht nur von ihnen sondern von allen Juden auf der Welt bezahlt werden muß...“

„Problem Nummer eins ist, dass aufgrund der Furcht einflössenden Macht und des Einflusses der zionistischen Lobby..., unsere Führer und ihre Regierungen nie ihren Einfluss, den sie haben, nutzen, um zu bewirken oder versuchen zu bewirken, dass Israel wirklich Frieden will... Kein amerikanischer Präsident wird jemals frei sein, seinen Einfluss, den er hat, zu nutzen und zu bewirken oder versuchen zu bewirken, dass Israel wirklich Frieden will... Problem Nummer zwei ist, dass die Bürger, Wähler der westlichen Nationen, insbesondere Amerikaner, zu uninformiert und desinformiert sind... Durch die Mitschuld der Mainstream-Medien sind sie konditioniert worden von der zionistischen Propaganda, die Version der Geschichte zu glauben, die einfach nicht wahr ist.“


 Ein gemeinsamer Staat mit Gleichheit für Alle

Zum Abschluss seiner Rede formulierte Alan Hart die Vision für die Zukunft von Palästinensern und Israelis: „Ich glaube wahrlich, dass - allgemein betrachtet - die Juden die intellektuelle Elite der westlichen Welt und die Palästinenser bei weitem die intellektuelle Elite der arabischen Welt sind. Was diese beiden Völker in Frieden und Partnerschaft zusammen tun könnten, vorzugsweise in EINEM (gemeinsamen) STAAT mit Gleichheit für Alle, ist der Stoff, aus dem wirkliche Träume gemacht sind...“



Evelyn Hecht-Galinski sieht die historische Dimension der israelischen Politik schonungslos: „Die Zionisten und jüdischen Einwanderer scherten sich von Beginn an nicht darum, ob dort Palästinenser lebten. Die zionistische Ideologie dachte nie daran, mit den Nachbarn in Eintracht zu leben, sondern verachtete oder negierte diese Ureinwohner.“


Und auch sie orientierte wie Alan Hart auf eine echte, humanistischem Denken verbundene Vision einer Zukunft von Palästinensern und Israelis in einem gemeinsamen Staat, indem sie fragte: „Warum hält man in der Öffentlichkeit und den Medien immer noch am Mantra der Zweistaatenlösung fest? Warum erkennen wir nicht alle inzwischen, dass diese durch die Politik Israels, der USA und unsere Hilfe zu einer Farce geworden ist? Ist nicht Südafrika an seiner Apartheidpolitik letztendlich gescheitert? Israel ist ein Apartheidstaat, mit einer Apartheidmauer.“ (Ihren vollständigen Vortrag finden Sie in dieser NRhZ- Ausgabe.)



Und was ist mit Euch, meine lieben Deutschen?

Gilad Atzmon referierte über „Geschichte, Wahrheit und Integrität“. Für ihn, der am Vorabend der Konferenz ein Konzert gegeben und damit für ein unvergleichliches kulturelles Ereignis in der Stadt Freiburg gesorgt hatte, ist die Freiheit des Menschen und die Freiheit seines Denkens eine unverzichtbarer Errungenschaft, die nicht preisgegeben werden darf. Als in Israel geborener, britischer Jazzmusiker und Schriftsteller lässt er sich trotz aller Anfeindungen nicht davon abhalten, das zu reflektieren und kritisch zu beleuchten, worin er groß geworden ist.

Auftritt von Vertretern des US-israelischen Imperialismus während der Palästina-Tage. Gilad Atzmon stellt sich ihnen in den Weg, weil er in ihnen Neonazis erkennt.


„Wenngleich die zionistische Ideologie sich als eine historische Erzählung präsentiert, habe ich viele Jahre gebraucht zu begreifen, dass Zionismus, jüdische Identität, Politik und Ideologie, tatsächlich ein grober, unverblümter Angriff auf die Geschichte waren... Zionismus imitiert in der Tat einen historischen Diskurs. In der Praxis widersetzt sich Zionismus... jeglicher Form historischer Diskussion. Auf diese Weise sind diejenigen, die den Zionisten und den politischen jüdischen Ideologien folgen, verdammt, sich von Humanismus, Menschlichkeit und ethischem Verhalten wegtreiben zu lassen. Solch eine Erklärung mag ein Licht werfen auf das kriminelle israelische Verhalten und die jüdische Unterstützung für Israel.“

„Es ist der Mangel an einem echten historischen Diskurs, der England und Amerika davon abhält, ihre Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit zu verstehen. Wie im Fall der jüdischen 'Geschichte', bestehen amerikanische und britische Politiker auf einer banalen, binären, simplifizierenden Darstellung des Zweiten Weltkriegs, des Kalten Krieges, des Islam und der Ereignisse des 11. September. Tragischerweise sind der anglo-amerikanische Völkermord im Irak und in Afghanistan, der 'Krieg gegen den Terror' eine Fortführung unserer selbst auferlegten Blindheit. Seitdem England und Amerika versäumt haben, die notwendige Botschaft der Massaker in Hamburg, Dresden, Nagasaki und Hiroshima zu begreifen, gab es nichts, was den englisch-sprachigen Imperialismus aufhalten konnte, ähnliche Verbrechen in Korea, Vietnam, Afghanistan und Irak zu begehen.“


Palästinenser: die letzten Opfer Hitlers


„Und was ist mit Euch, meine lieben Deutschen?“, fuhr Gilad Atzmon fort. „Was ist mit Eurer Vergangenheit? Seid Ihr frei, in Eure Vergangenheit zu blicken und Euer Verständnis umzubilden...? Ich denke nicht. Eure Geschichte - oder zumindest einige Kapitel Eurer Geschichte - sind versiegelt durch einige drakonische Gesetze. Folglich versucht Eure jüngere Generation nicht, die wahre ethische Bedeutung des Holocaust zu begreifen. Klar, Deutsche verstehen nicht, dass die Palästinenser tatsächlich die letzten Opfer Hitlers sind, denn ohne Hitler gäbe es keinen jüdischen Staat. Eure jüngere Generation versteht nicht, dass die Palästinenser gewiss Opfer einer Nazi-ähnlichen Ideologie sind, die sowohl rassistisch als auch expansionistisch ist.“


„Lasst mich Euch einen Rat geben, wenn Ihr Euch für irgendetwas, was mit der Vergangenheit zu tun hat, schuldig fühlt: Es sollten die Palästinenser sein, denen Ihr beistehen solltet. Die Tatsache, dass Deutschland den Bezug zu seiner Vergangenheit verloren hat, erklärt ohne Frage die Komplizenschaft deutscher Politiker mit den zionistischen Verbrechen. Es erklärt gewiss, warum Eure Regierung Israel von Zeit zu Zeit mit Atom-U-Booten beliefert. Aber es erklärt auch, warum Ihr ruhig bleibt, wenn Ihr herausfindet, dass Yad Vashem auf Land errichtet wurde, das 1948 gestohlen wurde.“


„Aber es geht nicht nur um Israel, Zionismus, England, Amerika und Deutschland. Lasst uns uns selbst betrachten, die Unterstützer von Gerechtigkeit in Palästina. Sogar in unserer Bewegung haben wir einige zerstörerische Elemente, die darauf bestehen, dass wir nicht wagen dürfen, unsere Vergangenheit zu berühren. In den letzten Monaten wurden das Café Palestine und die Organisatoren dieser Konferenz von einigen etablierten Teilen innerhalb der jüdischen 'anti'-zionistischen Bewegung unerbittlichen Angriffen ausgesetzt. Sie verlangten, dass die Konferenz mich fallen lassen sollte, weil ich ein 'Holocaust-Leugner' sei. Nutzlos zu sagen, dass ich nie den Holocaust geleugnet habe...“


Gegen die Versiegelung der Geschichte

Gilad Atzmon schloß mit einer Art Grundsatzerklärung: „Ich bestehe jedoch darauf..., dass Geschichte ein offener Diskurs bleiben muss, Gegenstand von Änderungen und Überarbeitung. Ich lehne jeden Versuch ab, die Vergangenheit zu versiegeln, ob es sich um die Nakba, den Holocaust oder den armenischen Völkermord handelt. Ich bin überzeugt, dass ein organisches und 'elastisches' Verständnis der Vergangenheit das wahre Wesen eines humanistischen Diskurses, eines humanistischen Universalismus und einer humanistischen Ethik ist.“

„Ich weiß eindeutig nicht, wie Israel vor sich selbst zu retten ist. Ich weiß nicht, wie jüdische Anti-Zionisten von ihrer jüdisch-zentrierten Ideologie zu befreien sind. Aber soweit Amerika, England, Deutschland, der Westen und wir hier heute betroffen sind, ist alles, was wir zu tun haben, zurückzukehren zu unseren wertvollen Werten der Offenheit. Wir müssen uns wegbewegen von einem restriktiven, monolithischen Jerusalem und den ethischen Geist eines pluralistischen Athen wiederbeleben.“

 Die Fakten sehen


Das abschließende Referat der Konferenz hielt Ken O’Keefe. Er schlug den entscheidenden Bogen von den globalen Machtfragen hin zur speziellen Situation in Palästina. Es dürfe nicht sein, dass wir die Fakten aus den Augen verlieren. Es sei schließlich die Zukunft unseres Planeten und der menschlichen Existenz, die auf dem Spiel stehe. Fast spielend schaffte er den Bezug zu dem Ereignis herzustellen, das sich am 11. September 2011 zum zehnten Mal jährte. Für ihn ist es keine Frage: Die Operation 9/11, die Anschläge vom 11. September 2001, waren eine False-Flag-Operation, ein Inside-Job. Er sieht dieses Ereignis als Lackmus-Test, bei dem sich herausstellt, wer uns die Wahrheit sagt und wer nicht. Wenn wir auch nicht genau wissen, wie die Operation im einzelnen durchgeführt werden konnte, wissen wir doch, wer die größte Motivation hatte, solch eine Tat zu begehen, wer am ehesten in Lage war, sie durchzuführen.


Ken O’Keefe ließ den Zuhörern keine Illusion darüber, wer die eigentlich Machthaber der westlichen Welt sind, welchen Charakter sie haben und mit welchen Methoden sie operieren. Er sprach von denen, die faktisch die Banken, die Finanzen, die Medien und Regierungen kontrollieren und steuern. Er bezeichnete sie als vollkommen verrückt. Diejenigen, die einen Atomkrieg mit der Schaffung von unterirdischen Städten für das Überleben einer Elite planen, würden kaum davor zurückschrecken, ihre Ziele mithilfe von False-Flag-Operationen zu verfolgen. Diese Leute, die als Menschen bezeichnet würden, handelten nicht wie Menschen. Sie benutzten Politiker wie Marionetten. Und ihnen zu Diensten stünden Journalisten der Mainstream-Medien, die sich ihnen gegenüber prostituierten und im Auftrag die gewünschte Propaganda verbreiteten. Ein Ziel nach dem anderen werde als Feindbild, als "boogey man enemy", als schwarzer Mann und Horrorfigur aufgebaut, um dagegen Krieg führen zu können. Ken O’Keefe's Frage: wer der nächste "boogey man" sein werde. Iran vielleicht? Und er stellte sich die passende False-Flag-Operation vor: z.B. Raketen auf Tel Aviv – angeblich abgeschossen vom Iran. „Was wird dann passieren?“



Er sei Vater, habe zwei Kinder. Das sei der Grund, weshalb er sich mit diesen Dingen beschäftige, erklärte er. Er wolle sich und uns schützen. Wir müssten uns der Gefahren bewusst sein, sonst würde dieses wunderschöne Geschenk Erde, dieses Paradies Erde zerstört. „How fucking stupid is that?“ Wie verdammt idiotisch ist das! „We must face the facts!“ Wir müssen uns den Fakten stellen!! Und dann kam er auf Palästina, auf Gaza zu sprechen, wo er „gesegnete sechs Monate“ verbringen konnte...


Ken O’Keefe ist Überlebender des israelischen Massakers vom vergangenen Jahr auf der Mavi-Marmara, einem der türkischen Schiffe der Flotille mit Hilfsgütern für Gaza. Als solcher wurde er am 23.6.2010 in der BBC-Fernsehsendung 'Hardtalk' interviewt und bewieis dabei seine Fähigkeit, Klartext zu reden und sich nicht aufs Glatteis führen zu lassen. Trotz des permanenten Versuchs, ihn aus der Fassung zu bringen und ihn mit der israelischen Propaganda zu konfrontieren, ließ er sich nicht davon abhalten zu sagen, was ihm wichtig war. Das Interview wurde mehrfach mit israelischem Videomaterial unterlegt, aus dem die Behauptung abgeleitet wurde, die israelischen Soldaten hätten auf dem Schiff in Notwehr gehandelt. Ken O’Keefe ließ sich dadurch nicht irritieren. Er sagte mit aller Deutlichkeit, dass es sich um einen Angriff des israelischen Militärs in internationalen Gewässern gehandelt habe. Und er wies darauf hin, dass die israelische Seite wieder und wieder Lügen verbreite.


Was die Situation insgesamt betreffe, unterstütze er ohne jeden Vorbehalt das Recht auf Selbstverteidigung. Als Bürger von Palästina, Irak oder Afghanistan würde er sich ohne jeden Zweifel in den bewaffneten Widerstand einbringen. Und wenn er Bürger der USA oder Großbritanniens wäre und jemand von irgendwo auf der Welt käme und ihm sein Land stehlen und seine Familie töten würde, würde er sein Land selbstverständlich verteidigen. So würde sich jedes Land verhalten. Solange es den Zionismus und die damit verbundene Apartheid gebe, sehe er keinen Unterschied zwischen Hamas und Nelson Mandela. Gegen Ende des Interviews wollte die Interviewerin Ken O’Keefe mit der Frage nageln, was er nun mit seinem "anger" (Zorn) in Zukunft machen wolle. Er konterte souverän und treffend mit der Korrektur "anger - based on love" (Zorn - basierend auf Liebe).





Verordnete Grenzen des Denkens durchbrechen


Ken O’Keefe gehört neben Gilad Atzmon sicherlich zu denen, die die üblichen verordneten Grenzen des Denkens weit überschreiten. Das muss nicht jeder (unmittelbar) nachvollziehen können. Aber es sind entscheidende Impulse, die sie uns geben, die unsere Gedankenwelt bereichern und dazu beitragen, uns dazu zu bringen, die Verhältnisse nicht einfach hinzunehmen, den Versuchen, unser Denken zu manipulieren, standzuhalten und allen Widrigkeiten zum Trotz für eine gerechte Welt zu kämpfen. Gilad Atzmon bezeichnete die Palästinenser als die letzten Opfer Hitlers. Doch die Konferenz machte auch klar, dass auch wir Gefahr laufen, zu den letzten Opfern Hitlers zu gehören, indem wir uns von interessengelenkten Interpreten unserer Geschichte das Denken diktieren lassen und uns verleiten lassen, den Blick in einer vorbestimmten Weise zurück zu richten, anstatt die Lehren aus der Geschichte zu ziehen und verantwortungsbewusst die aktuellen Gefahren und die großen Verbrecher, die heute die globale Macht in Händen halten, als solche zu erkennen und zu bekämpfen. (PK)




Buchhinweis:


Im Herbst erscheinen im Melzer-Verlag die dreibändige Buchpublikation „Zionismus – Der wahre Feind der Juden“ von Alan Hart und im Palmyra-Verlag das Buch „Das elfte Gebot: Israel darf alles – Klartext über Antisemitismus und Israelkritik“ von Evelyn Hecht-Galinski. Bei zero-books ist das englischsprachige Buch „The Wandering Who? A Study Of Jewish Identity Politics“ von Gilad Atzmon erschienen.


Online-Flyer Nr. 320 vom 21.09.2011

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